Am Freitag den 20.Februar rückten die Bergretter aus Lenggries zu einem verunfallten Gleitschirmflieger im Bereich der Benediktenwand aus. Ein 50 Jähriger Mann war beim Rückflug vom Jochberg zum Brauneck in starke Turbulenzen geraten und bekam sein Fluggerät nicht mehr unter Kontrolle. So blieb im nur die Möglichkeit, seinen Rettungsschirm zu aktivieren und daran am Wandfuß der Benediktenwand unverletzt in einem Baum zu landen. Der Bergwacht-Einsatzleiter forderte bei der Alarmierung gleich einen Such- und Rettungshubschrauber der Bundeswehr an. Mit diesem wurden zwei Bergretter von Lenggries an die Einsatzstelle geflogen. Dort kletterten sie auf den Baum und konnten den havarierten Piloten zum Boden abseilen. Während dieser Rettungsaktion landeten zwei weitere Gleitschirmflieger mittels ihrer Rettungsgeräte im Brauneckgebiet, wofür auch hier die Bergwacht alarmiert wurde. Nach kurzer Suche meldeten sich die Unglückspiloten aber per Handy bei der Bergwacht, dass sie unverletzt sind und keine Hilfe benötigen. Somit konnten diese beiden Einsätze schnell beendet werden. Der mittlerweile an der Benediktenwand gerettete Gleitschirmpilot, wurde mit dem SAR-Hubschrauber nach Lenggries zurückgeflogen. Zudem wurden noch Einsätze im Skigebiet abgewickelt. Insgesamt waren es in den vergangenen sieben Tagen 80 Einsätze. Trauriger Höhepunkt dabei war der tödliche Unfall eines 26 jährigen Mannes, der nach einer Kollision mit einer anderen Skifahrerin an eine Beschneiungslanze geprallt war. Trotz des schnellen Einsatzes von Bergwacht und Rettungshubschrauber CHR Murnau, erlag der Mann im Unfallkrankenhaus in Murnau.

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