Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern bewältigen, oft unter schwierigsten Bedingungen, jährlich etwa 10.000 Einsätze im alpinen und unwegsamen Gelände.

Um diese Aufgaben sicher und ohne unnötige Eigengefährdung bewältigen zu können, müssen umfangreiche Investitionen für folgende Bereiche getätigt werden:

  • Investitions- und Betriebskosten für über 300 Bergrettungswachen und Einsatzstützpunkte.
  • Investitions- und Betriebskosten für etwa 220 geländegängige Einsatzfahrzeuge und mehr als 60 Motorschlitten.
  • Kosten für die Ausrüstung von etwa 4.900 aktiven Bergrettern. Hier fallen pro Einsatzkraft Kosten von etwa 1.000 Euro für Schutzbekleidung und Sicherheitstechnik an.

Die stetige Erneuerung der Ausrüstung muss aus Sicherheitsgründen immer wieder erfolgen.


 

 

Gesetzliche Grundlagen der Abrechnung

 

Weiterhin muss die hoch spezialisierte Ausbildung der vorher genannten Einsatzkräfte durchgeführt werden. Für die Ausbildung werden pro Jahr fast 200.000 Stunden an ehrenamtlicher Leistung erbracht.


Ehrenamtliche Arbeit bedeutet nicht kostenlose Arbeit!

Die Bergwacht Bayern betreibt auf der Grundlage des Bayerischen Rettungsdienst- gesetzes die Rettung aus alpinem und unwegsamen Gelände. In Artikel 24 des Gesetzes vom 08.01.1998 wird beschrieben, dass die Durchführenden des Rettungsdienstes für ihre Leistungen Benutzungsentgelte erheben müssen. Diesen sind die nach betriebs- wirtschaftlichen Grundsätzen ansatzfähigen Kosten zugrunde zu legen.

Folgende Kosten werden erhoben:

 

Eine pauschale Berechnung muss erfolgen, da der tatsächliche Aufwand
nur bedingt erfasst und nachgewiesen werden kann. Die Pauschalen liegen in einem Grossteil der Fälle deutlich unter dem tatsächlich anfallenden Aufwand.



 

 

 

 

 

 

Finanzierung

 

Finanzieller Aufwand:

Die Bergwacht Bayern betreibt für Ihre Arbeit einen finaziellen Jahresaufwand von etwa 4,5 mio. Euro. Hiervon werden fast 10% für die Arbeit im Naturschutz aufgewändet. So bleibt ein Aufwand von 4 mio. Euro für die Tätigkeit im Rettungsdienst.


 

Finanzieller Ertrag:

Die Bergwacht Bayern erhält jährlich etwa 800.000 Euro durch das Bayerische Staatsministerium des Innern zur Unterstützung der laufenden Investitionen für Kraftfahrzeuge und Einsatzgeräte. Weiterhin erfolgt eine Unterstützung durch das Bayerische Rote Kreuz.

Der verbleibende Aufwand von etwa 2 Millionen Euro muss aus Spenden und aus der Abrechnung von durchgeführten Einsätzen bestritten werden.

 

 

Kontakt

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Bergwacht Bayern

www.bergwacht-bayern.org

 

 

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