Am Samstag war eine 72 jährige Frau aus München unterwegs zum Hirschhörndl, als sie vom Steig ca. 15m abstürzte und schwer verletzt liegen blieb. Ihre Begleiter setzten sofort einen Notruf ab, den die Rettungsleitstelle an den Einsatzleiter der Bergwacht weiter gab. Für den Einsatz wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der einen Bergwachtmann in Lenggries an Bord nahm und ins Einsatzgebiet flog. An der Unfallstelle wurden der Bergwachtler mit dem Notarzt per Rettungswinde abgesetzt und nach der med. Versorgung wieder mit der Winde an Bord genommen. Die Münchnerin wurde in die Unfallklinik nach Murnau geflogen.


Am Sonntag rückten die Bergwachtler zur Lenggrieser Hütte zum Seekar aus. Eine Frau hatte sich eine Knieverletzung zugezogen, weshalb sie nicht mehr weiterkam und die Bergwacht benötigte.


Am Montag stürzte ein Gleitschirm-Tandempilot mit seinem Passagier ab. Wegen techn. Problemen geriet das Fluggerät in einen unkontrollierten Flugzustand, weshalb der Pilot sein Rettungssystem aktivierte. Mit hoher Sinkgeschwindigkeit trudelten beide in eine 25m hohe Baumgruppe. Dadurch blieben sie unverletzt, mußten aber von der Bergwacht abgeseilt werden.


Bereits am Donnerstag wurden die Bergretter zu einem 41 jährigen Mann mit einem Kreislaufkollaps zum Brauneckgipfel gerufen. Der Urlauber hatte sich beim Eintreffen der Bergwacht bereits mehrmals übergeben, hatte Kreislaufprobleme, Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen und Schocksymptome. Nach der entsprechenden Lagerung, Monitoring. Sauerstoffgabe und dem Anlegen einer Infussion, wurde der Urlauber und seine Familie nach Lenggries gebracht. Dort wurde er dem Rettungsdienst übergeben und nach Tölz in die Asklepios Stadtklinik gebracht.

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