Am Freitag um 15:00 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Lenggries von der Rettungs-leitstelle alarmiert, dass ein Gleitschirmflieger am Brauneck abgestürzt sei. Kurz nach dem Start war ein Holzkirchner in unerwartete Turbulenzen geraten und in einen Baum gestürzt. Dabei hat er sich am Bein verletzt und die Bergwacht angefordert. Zwei Bergwachtler stiegen am Bergwacht Landeplatz zu dem angeforderten Rettungshubschrauber zu und wurden an der Absturzstelle mit der Winde abgesetzt, zwei weitere Bergwachtler fuhren mit dem Einsatzfahrzeug in Richtung Absturzstelle. Der Unglücksflieger aus Holzkirchen wurde vom Baum gerettet, anschließend medizinisch versorgt und ins Tal geflogen. Dort wurde er dem Rettungswagen übergeben, der ihn in die Asklepios Stadtklinik brachte.
Am Samstag wurde um 12:00 Uhr erneut die Bergwacht alarmiert. Diesmal war ein Gleitschirm-flieger im Felsaufbau des Waxensteins,wegen dem starken Ostwind abgeschmiert. Der Rhein-länder war unverletzt, konnte aber alleine nicht mehr absteigen, weil er sich auf einem Felsabsatz befand wo es links und rechts ca. 50 m steil nach unten abbrach. Auch hier wurde ein Berg-wachtler mit dem Rettungshubschrauber der Bundeswehr zu dem havarierten Piloten gebracht. Der Rheinländer und der Bergwachtler wurden mit der Winde an Bord des SAR Hubschraubers gehivt und zum Bergwacht Landeplatz geflogen.
Anschliessend gings Richtung Geierstein. Eine Frau hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen und konnte nicht mehr absteigen. Da auf dieser Höhe noch viel Schnee liegt, wurde der Einsatz mit Hilfe eines Rettungshubschraubers durchgeführt.
Kurz darauf wurden die Bergretter zu einer erschöpften Person ins Brauneckgebiet gerufen. Am großen Garland konnte ein Wanderer nicht mehr aus eigener Kraft absteigen und benötigte die Hilfe der Bergwacht. Mit dem Einsatzfahrzeug wurde der Mann nach Lenggries gebracht, wo er sich in ärztl. Behandlung begab.
Gegen Abend wurde nochmal eine Einsatzmannschaft zu einem Radlsturz gerufen. Bei einer Abfahrt war ein 35 jähriger Mann gestürzt und hatte sich dabei eine Kopfverletzung, mehrere Schürfwunden und Prellungen zugezogen. Nach der med. Versorgung wurde der Radfahrer mit dem Einsatzfahrzeug zur Bundesstraße gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.

 

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