Am Mittwoch um 11:25 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Lenggries, von der Integrierten Leitstelle Oberland zu einem Holzer Unfall ins Seekargebiet alarmiert. Zur Unterstützung waren noch der Rettungshubschrauber CHR Murnau und die Freiwilligen Feuerwehren aus Lenggries und Anger im Einsatz. Alle Bemühungen waren aber vergebens und so blieb nur noch die traurige Aufgabe, den Verstorbenen mit Zuhilfe des Polizeihubschraubers Edelweiß zu bergen.

Drei Waldarbeiter einer ortsansässigen Firma wollten zwischen Grandl- und Grasleitenkopf eine Motorwinde mit ca. 2 Tonnen Gesamtgewicht talwärts bringen, als diese umkippte und einen 52-jährigen Waldarbeiter unter sich begrub. Zunächst war der 52 Jährige noch ansprechbar, die beiden Kollegen des Waldarbeiters realisierten aber sofort den Ernst der Verletzungen und setzten einen Notruf über die Rettungsleitstelle ab. Der CHR Murnau nahm in Lenggries einen Bergretter auf und setzte diesen und die medizinische Hubschrauberbesatzung mit der Rettungswinde am Einsatzort ab. Das Bergrettungsfahrzeug und die Feuerwehren machten sich über die Forststraßen auf den Weg ins Einsatzgebiet. An der Lenggrieser Hütte wurde mit dem Rettungshubschrauber ein Rendezvous vereinbart, wo weitere Bergretter zur Einsatzstelle geflogen wurden. Auch zwei Feuerwehrmänner mit einem Greifzug wurden auf dem Luftweg zu dem Verunfallten verbracht. Leider konnte dem Waldarbeiter nicht mehr geholfen werden, die Verletzungen waren zu schwer und der Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen.

Zur Unfallaufnahme wurde ein Alpinbeamter der Polizei, ein Polizeibergführer und ein Sachbearbeiter der Kripo mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß zum Einsatzort gebracht. Nach der Unfallaufnahme wurde der Verstorbene geborgen, mit dem Polizeihubschrauber nach Lenggries geflogen und dem Bestatter übergeben. Die restlichen Einsatzkräfte stiegen zu Fuß zur Lenggrieser Hütte ab, dafür wurde eine Seilsicherung aufgebaut. Um 17:00 Uhr war der Einsatz beendet.

 

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